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Transparenz zum Vorwurf von Tricks beim Lärmschutz an der Markgröninger Klinik

21.06.2017 12:41 Uhr

Klinik gibt Möglichkeit zum Einblick in Unterlagen

Die Orthopädische Klinik Markgröningen ist jetzt mit einem Vorwurf in die Schlagzeile einer Zeitung geraten, ein falsches Spiel bei der Ende 2015 fertiggestellten Errichtung eines Lärmschutzwalls getrieben zu haben. Sie soll den Erdwall ohne das Vorliegen von Anwohnerbeschwerden und einer behördlichen Genehmigung zur kostengünstigen Entsorgung von Bauschutt und Kunststoffmaterialien genutzt haben. Nach Aufklärung aller Sachverhalte weist die Klinikleitung die Vorwürfe entschieden zurück: „Gemäß unserem Unternehmensgrundsatz maximaler Transparenz und Compliance sind wir allen Punkten nachgegangen und geben die Möglichkeit, sich durch den Einblick in die entsprechenden Unterlagen selbst ein Bild zu machen“, sagt RKH Kliniken-Geschäftsführer Professor Dr. Jörg Martin.

 

In dem Artikel der Ludwigsburger Kreiszeitung vom vergangenen Samstag wird darüber berichtet, dass es keine Anfragen von Anwohnern über Lärmbelästigungen gegeben habe und auch die zuständige Behörde, das Landratsamt Ludwigsburg, nicht aktiv geworden sei. Entgegen dieser Aussage waren beim zuständigen Fachbereich im Landratsamt Ludwigsburg Beschwerden von angrenzenden Anwohnern über den Lärm eingegangen. Das Landratsamt und die Klinik haben sich dazu ausgetauscht und über die Errichtung eines Erdwalls verständigt. Daraufhin wurde der Erdaushub nicht auf einer Deponie entsorgt, sondern für die Errichtung des Erdwalls verwendet. Vom Planer wurde ursprünglich von einem verfahrensfreien Vorhaben ausgegangen, nach dessen späterer Rücksprache mit dem Landratsamt Ludwigsburg wurde ein Bauantrag gefordert, der inzwischen eingereicht wurde.

 

Im Pressebericht wird zudem erwähnt, dass neben Erde auch Materialien wie Beton, Kunststoff und Styropor gefunden worden seien. Aus einem von der Klinik 2015 beauftragten geologischen Gutachten, dem mehrere Proben zugrunde lagen, geht eindeutig hervor, dass es sich bei dem für den Erdwall verwendeten Material nur um Bodenaushub handelt. Im Rahmen einer anderen, 2016 gestarteten Baumaßnahme an der Orthopädischen Klinik Markgröningen, der Erweiterung der Kältezentrale, wurden von Baufirmen in der Nähe des Ende 2015 fertiggestellten Erdwalls die oben genannten Materialien als Abbruchgut zwischengelagert. Diese Zwischenlagerung, die mit Hilfe von Kleinmulden durchgeführt wurde, war notwendig, da die für den Abtransport notwendigen LKWs aus Platzgründen nicht an diese Baustelle der Kältezentrale gelangen konnten. Planmäßig wurde der so zwischengelagerte Bauschutt inzwischen ordnungsgemäß auf der Deponie entsorgt.

 

„Entgegen der für das Militär üblichen Methode des Tarnens und Täuschens gehen wir nicht in Deckung, sondern stellen uns den Vorwürfen und legen alle Punkte offen“, so Professor Martin. Die Unterlagen mit Anwohnerbeschwerden und geologischem Gutachten sind bei der Pressestelle der RKH Kliniken einsehbar. Es wird um eine vorherige Terminvereinbarung über Telefon 07141/99-60060 gebeten.

 



Pressesprecher

Alexander Tsongas
Abteilungsleiter Unternehmenskommunikation und Marketing
Posilipostraße 4
71640 Ludwigsburg

E-Mail: alexander.tsongas(at)verbund-rkh.de