Die Klinik bietet den Patienten das gesamte Spektrum der Plastischen Chirurgie mit Schwerpunkt Handchirurgie. Hier erfolgen sowohl die Versorgung akuter Verletzungen, wie auch die hochspezialisierte Therapie chronischer Erkrankungen. Die Abteilung verfügt über zehn Betten. Jährlich werden circa 1.500 stationäre und ambulante Operationen im Zentrum für Arthroskopie und spezielle Gelenkchirurgie durchgeführt.

Zentrum für Arthroskopie und spezielle Gelenkchirurgie

Im Zentrum für Arthroskopie und spezielle Gelenkchirurgie werden die jährlich mehr als 1.500 Operationen der Klinik für Hand- und Plastische Chirurgie durchgeführt. Ungefähr die Hälfte der Operationen wird ambulant durchgeführt. Das kürzlich extra für diesen Zweck erbaute Operationszentrum setzt organisatorisch sowie ausrüstungstechnisch neue Maßstäbe. Dabei wurde besonders auf Komfort und Wohlfühleffekte für unsere Patienten geachtet. Spezielle audio-visuelle Einrichtungen im Wartebereich, wie auch in den verschiedenen Teilen des OP-Traktes selbst, sorgen für die nötige Zerstreuung.

Ambulante Behandlung

Bitte beachten!
In aller Regel werden die Termine für eine ambulante Operation am Vortag der Operation telefonisch nochmals mit dem Sekretariat abgesprochen.

Wurde ein Operationsverfahren in Lokalanästhesie gewählt, wird dem Patienten explizit mitgeteilt, dass auf eine Nüchternheit verzichtet werden kann. In allen anderen Fällen sollte bis zu sechs Stunden vor der Operation nichts gegessen werden. Gleiches gilt für das Rauchen und Kaugummikauen. Das Trinken von Wasser ist bis zu zwei Stunden vor der Anästhesie gestattet. Die Einzelheiten über die Einnahme jeweiliger Tagesmedikamente werden vorab mit den Patienten besprochen.

Vor der Operation
Nach der Anmeldung im Zentrum für Arthroskopie und spezielle Gelenkchirurgie wird der Patient durch eine Umkleide in unseren Operationsvorbereitungsraum gebracht. Hier werden die notwendigen Vorbereitungen sowie anästhesiologischen Maßnahmen durchgeführt. Der Raum ist charakterisiert durch ein helles und freundliches Erscheinungsbild. Audiovisuelle Ablenkungsmöglichkeiten bestehen an jedem Platz. Nach den notwendigen anästhesiologischen Vorbereitungen wird der Patient in einen unserer drei hochmodernen und innovativen Operationssäle gebracht und vom Operationsteam empfangen. Nach den Desinfektionsmaßnahmen an der zu operierenden Körperstelle werden sterile Tücher angebracht, die den visuellen Kontakt zur Operation und den Operateuren verhindern. Auf Nachfrage besteht die Möglichkeit, die Operation über einen Bildschirm zu verfolgen. In aller Regel werden diese Operationen in Regionalanästhesie (Plexusanästhesie) durchgeführt, so dass dieses Verfolgen möglich ist. Will der Patient während der Operation lieber schlummern, kann er diesen Wunsch dem Anästhesisten jederzeit äußern.

Nach der Operation
Nach der Operation wird der Patient wieder in unseren Operationsvorbereitungsraum gebracht. Auf Wunsch wird hier für sein leibliches Wohl gesorgt. Nach dem Sicherstellen der üblichen postoperativen Maßnahmen kann der Patient wenige Zeit später wieder aus der Behandlung entlassen werden. Durch die durchgeführten anästhesiologischen und operativen Maßnahmen an den Extremitäten (Arme/Beine) darf der Patient kein Fahrzeug führen. Deshalb ist ein Entlassen nach Hause nur in Begleitung möglich. Zur postoperativen Schmerztherapie wird zu diesem Zeitpunkt bereits ein Medikament ausgehändigt. Vor Verlassen der Klinik wird ein Wiedervorstellungstermin in unserer Ambulanz vereinbart, in aller Regel 1-2 Tage nach der Operation.

Stationäre Behandlung

Wurde vereinbart, dass die operative Behandlung einen stationären Aufenthalt notwendig macht, so wird der Patient in aller Regel am Operationstag selbst in unserer Klinik aufgenommen.
Hierzu werden der Termin und die Uhrzeit über unser Sekretariat bekannt gegeben.
Am Tag der Operation findet sich der Patient direkt im Operationsbereich ein. Der Ablauf entspricht dem der Ambulanten Behandlung. Nach der Operation kommt der Patient dann auf die Station. Der postoperative Verbleib in unseren Operationsvorbereitungsräumlichkeiten fällt in diesen Fällen meist etwas kürzer aus. Patienten werden dann zeitnah in ihr Zimmer zurückgebracht. Die Länge des stationären Aufenthaltes richtet sich nach der Schwere des Eingriffes.

Nachbehandlung

Insbesondere zur Behandlung der oberen Extremität ist eine kontinuierliche Nachbehandlung auf fachlich hohem Niveau Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung. Nach Operationen an der Hand und am Handgelenk gilt dies in besonderem Maße. Die kontinuierliche und hochspezialisierte Behandlung durch handchirurgisch geschulte Ergotherapeuten und Krankengymnastik kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Aus diesem Grunde sehen wir diese Behandlung für alle unsere stationären und ambulanten Behandlungen in unseren speziell hierfür eingerichteten Abteilungen der Ergotherapie und Physiotherapie vor. Hier werden speziell für Ihre Bedürfnisse und Ihre Erkrankung angepasste Schienen hergestellt, welche dann die korrekte und notwendige physiotherapeutische Nachbehandlung unterstützen. Die Zusammenarbeit erfolgt hier fachübergreifend auch mit vielen niedergelassenen Krankengymnasten und Ergotherapeuten in enger Kooperation.