1. Werden in der Hand- und Plastischen Chirurgie nur Privatpatienten behandelt?
    Nein, sie dürfen grundsätzlich auch als Kassenpatient in unsere Sprechstunde kommen - hierzu benötigen wir lediglich einen gültigen Überweisungsschein von einem Facharzt der Fachrichtung Orthopädie, Neurologie, Rheumatologie, Dermatologie oder Chirurgie (Unfallchirurgie, Allgemeinchirurgie etc). Bei Kindern bis zum 12. Lebensjahr reicht auch eine Überweisung vom Kinderarzt aus.

  2. Wenn für mich ein Operationstermin vereinbart wurde, benötige ich dann zusätzlich noch eine Krankenhauseinweisung?
    Nein - der Überweisungsschein, den Sie beim Erstbesuch vorgelegt haben reicht aus. Eine zusätzliche Krankenhauseinweisung ist nicht notwendig.

  3. Von wem bekomme ich eine Krankmeldung?
    Selbstverständlich stellen wir eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für den erforderlichen Zeitraum aus.

  4. Bekomme ich nach der Operation Schmerzmittel mit nach Hause?
    Ambulant durchgeführte Operationen sind nur selten schmerzhaft. Selbstverständlich geben wir Ihnen direkt nach der Operation schmerzlindernde Medikamente mit nach Hause. Sollten jedoch dennoch erhebliche Beschwerden auftreten, so rufen Sie bitte zeitnah den diensthabenden Arzt unseres Hauses jederzeit über die Zentzrale an.

  5. Darf ich nach der Operation mit dem Auto nach Hause fahren?
    Nein! Unabhängig vom Narkoseverfahren sollten sie sich abholen lassen oder öffentliche Verkehrsmittel benutzen.

  6. Darf ich mit einer Schiene oder einem Gips an der Hand autofahren?
    Wir raten vom Autofahren mit erkrankten Händen grundsätzlich ab. Auch beim Tragen von Schienen oder Gipsverbänden an der Hand ist das Autofahren nicht erlaubt. Im Falle eines Unfalls kann der Versicherungsschutz in Frage gestellt werden. Bei Nachweis grober Fahrlässigkeit können im schlimmsten Fall auch strafrechtliche Konsequenzen die Folge sein.

  7. Kann ich allein zur Operation kommen?
    Da Sie nach der Operation nicht verkehrstüchtig sind und am besten nicht alleine sein sollten, bringen Sie am besten eine Begleitperson mit.

  8. Wann können die Fäden gezogen werden?
    In der Regel sollten die Fäden nach ca. 10 Tagen gezogen werden. In dieser Zeit sollte der Verband trocken bleiben.

  9. Wer übernimmt die Nachbehandlung?
    Prinzipiell kann die Nachbehandlung (Wundkontrollen / Fadenzug) vom einweisenden Facharzt oder in Ausnahmen auch vom Hausarzt durchgeführt werden, wenn es keine Besonderheiten gibt.

  10. Muss ich nach einer Operation noch mal zur Kontrolle in die Ambulanz kommen?
    Ja, ein Wiedervorstellungstermin wird in Absprache mit Ihnen vereinbart. In aller Regel findet dieser kurz nach der Operation und ca 3 Wochen nach der Operation statt. Sollte kein Termin mit Ihnen vereinbart worden sein, so sprechen Sie bitte unser Team an!

  11. Sollte ich bereits vor einer geplanten Operation Krankengymnastik-Termine für die Zeit nach der Entlassung vereinbaren?
    Um ein optimales Behandlungsergebnis zu erzielen, kann es bei einigen Erkrankungen sinnvoll sein, bereits vor einer geplanten Operation Krankengymnastik-Termine zu vereinbaren, um direkt nach der Entlassung mit einer physiotherapeutischen Beübung beginnen zu können. Fragen Sie daher im Falle einer konkreten Operationsplanung nach, ob dies für Sie zutreffen könnte.

  12. Ist nach der Operation die Ruhigstellung mit einem Gips oder einer Schiene erforderlich und falls ja wie lange?
    Ob und wie lange eine Ruhigstellung erforderlich ist, wird individuell unterschiedlich entschieden und durch den jeweiligen Operateur meist vor der Operation festgelegt. Grundsätzlich erfolgen Ruhigstellungen so kurz wie möglich und nur so lange wie nötig. Um das Einsteifen der Gelenke zu vermeiden werden auch Bewegungsschienen eingesetzt oder abnehmbare Schienen verordnet. Dies erlaubt frühzeitig mit der physiotherapeutischen Beübung beginnen zu können.