Impingement-Syndrom – Ursache/Symptomatik

Unter dem „klassischen Outlet-Impingement“ versteht man eine räumliche Enge zwischen dem Schulterdach und dem Oberarmkopf, welche durch die Form des Schulterdaches und einer Spornbildung bedingt ist. In diesem Raum verlaufen die Sehnen der Rotatorenmanschette, die den Oberarmkopf im Gelenk zentrieren. Schmerzen bei Bewegungen des Armes über die Horizontale und nachts stellen die Hauptsymptome dar. Weiterhin wird häufig über eine Kraftminderung bei Bewegungen in den Raum berichtet.

Impingement-Syndrom – Therapie

Durch Krankengymnastik und entzündungshemmende Medikamente kann in frühen Stadien häufig eine komplette Schmerzfreiheit erreicht werden. Bei anhaltenden Beschwerden wird der überstehende "Sporn" arthroskopisch abgefräst. In 85 Prozent der Fälle führt dies zu guten bis sehr guten Ergebnissen.

Impingement-Syndrom – Nachbehandlung

Der stationäre Aufenthalt beträgt 2-3 Tage, eine Ruhigstellung des Armes ist nicht notwendig. Nach 4-6 Wochen darf der Arm ohne Einschränkungen belastet werden.

Subacromialer Sporn
Subacromialer Sporn
Nach Abtragung
Nach Abtragung