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Unser Ziel ist die Vermeidung und Reduktion nosokomialer (im Krankenhaus erworbener) Infektionen.
Dies erreichen wir u.a. durch Hygienebegehungen, Mitarbeiterschulungen und die regelmäßige
Überwachung von Infektionen (Surveillance).
KISS-Module des Nationalen Referenzzentrums
(KISS = Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System).
Wir leiten Daten an das Nationalen Referenzzentrums für die Surveillance von Nosokomialen
Infektionen (NRZ) weiter. Dort werden die Befunde ausgewertet und mit anderen Krankenhäusern
verglichen. Wir nehmen an folgenden Modulen teil:
» Kiss-Zertifikat 2010
Hand-KISS: Im HAND-KISS wird der Händedesinfektionsmittel-Verbrauch in den einzelnen
Abteilungen erfasst. Der Verbrauch in der orthopädischen Klinik wird mit
dem Verbrauch anderer Krankenhäuser verglichen, bewertet und entsprechende Maßnahmen werden
eingeleitet.
MRSA-KISS: Mit dem Modul MRSA-KISS werden sämtliche MRSA-Fälle eines Krankenhauses
erfasst.
OP-KISS: Wundinfektionen nach Operationen haben oft Auswirkungen für die betroffenen Patienten
und darüber hinaus für die ganze operative Abteilung. Um eine Vergleichbarkeit der Infektionsraten
verschiedener Kliniken zu ermöglichen, werden die Infektionsraten getrennt nach Art des operativen
Eingriffes analysiert.
ITS-KISS: Patienten auf Intensivstationen haben in der Regel ein erhöhtes Risiko, nosokomiale
Infektionen zu erwerben, die Erfassung auf Intensivstationen bezieht sich vor allem auf Infektionen der
unteren Atemwege, Septikämien und Harnweginfektionen. Bei der Analyse wird auch die Anwendung
sogenannter "devices" (=Geräte; z.B. Harnwegkatheter, zentraler Venenkatheter, Beatmung) als
Risikofaktoren berücksichtigt
CDAD-KISS: Clostridium difficile ist der häufigste anaerobe Erreger nosokomialer Infektionen. Er
verursacht u.a. schwere Durchfälle (Clostridium difficile assoziierte Diarrhö = CDAD) . Mit der
Überwachung von nosokomialen CDAD-Fällen können Daten zu Häufigkeit und Schwere im
gewonnen und CDAD-Ausbrüche frühzeitig erkannt werden.
Aktion saubere Hände
Die WHO hat im Jahr 2005 eine weltweite Initiative zur Verbesserung der
Patientensicherheit gestartet. Dabei wurde die Bedeutung der Händedesinfektion bei
der Vermeidung von "Gesundheitswesen-assoziierten Infektionen" in den Vordergrund
gestellt. Wir beteiligen uns daran.
Kontakt: Bärbel Steiner, Hygienefachkraft, Tel. 07145 91- 53438, Email
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